Am 23. Februar ist es soweit. Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft spielt vor heimischen Publikum in der Fraport Arena in Frankfurt.
Mit dabei sind natürlich auch Bundestrainer Henrik Rödl und Mannschaftskapitän Robin Benzing. Beide stammen usprünglich aus Hessen, haben mittlerweile jedoch überall in der
Welt ihre Spuren hinterlassen.

 

Henrik Rödl stammt aus Offenbach und schaffte als Spieler schon früh den Sprung in die Nationalmannschaft. Als erster Regionalspieler überhaupt (1987 beim EOSC Offenbach)
debütierte Rödl als erst 18-jähriger im Trikot des DBB. Im Anschluss folgten Stationen in den USA und in Deutschland. Mit der Nationalmannschaft gewann er u.a. die
Europameisterschaft 1993 im eigenen Land. Nach seiner aktiven Spielerkarriere folgten verschiedene Trainerjobs beim TuS Lichterfeld, Alba Berlin & TBB Trier. 2014 übernahm er
im Sommer das Training der deutschen A2-Basketballnationalmannschaft und schließlich drei Jahre später das Amt des Bundestrainers der A-Nationalmannschaft.

Robin Benzing hat das Basketballspielen beim SC Bergstraße, nahe seines Heimatortes Seeheim-Jugenheim, erlernt. Als talentierter Jugendspieler wechselte er frühzeitig zum TV Langen,
wo er das BTI Langen besuchte und den Grundstein seiner erfolgreichen Karriere legte. Neben Stationen in Ulm und München, wo er 2014 die deutsche Meisterschaft gewinnen konnte,
spielte Robin auch zwei Jahre für den spanischen Verein CAI Zaragoza, bevor es ihn 2017 wieder zurück in die BBL, nach Würzburg, zog. Seit 2009 ist Robin Teil der Basketball-
Nationalmannschaft und führt diese seit der EuroBasket 2017 als Kapitän an.

Robin haben wir im Vorfeld des DBB-Länderspiels am kommenden Freitag gegen Serbien für ein Interview getroffen. Die Fragen und Antworten findet ihr nachfolgend:

Hallo Robin
vielen Dank, dass Du dir die Zeit für deine hessischen Fans nimmst.

Während der normalen Saison bekommst du in Frankfurt nicht immer nur Freudenjubel zu spüren. Wie ist das Gefühl, nun von der gesamten Halle angefeuert zu werden?
Robin: Das ist ein sehr schönes Gefühl und auch ganz wichtig für die gesamte Mannschaft, dass sie überall angefeuert wird. Es ist gut, dass wir an Standorten in ganz Deutschland vor unseren Fans auftreten. Über positive Resonanz freut man sich. Das Spie in Frankfurt ist natürlich etwas Besonderes für mich, weil es ganz nahe an meiner Heimat ist und, ja, auch weil ich hier nicht immer nur jubelnd empfangen wurde ...

Du hast den Grundstein deiner Karriere ganz in der Nähe, beim BTI Langen gelegt. Wie hat dich die Zeit dort geprägt, was konntest du aus dieser Zeit mitnehmen?
Robin: In Langen habe ich die ersten Schritte in Richtung meines professionellen Basketball-Lebens gemacht. Daher war die Zeit dort natürlich extrem wichtig für ich. Beim SC Bergstraße habe ich die ersten Schritte gemacht, in langen bin ich dann zu einem respektablen Basketballer ausgebildet worden. Ich habe noch heute eine innige Verbindung dorthin.

Seit der EuroBasket 2017 führst du die Nationalmannschaft als Kapitän an. Was hast du dir für die World Cup Qualifiers bis hin zur möglichen Teilnahme an der WM 2019 in China vorgenommen?
Robin: Ich denke, das, was sich jeder Spieler vornimmt: Möglichst jedes Spiel zu gewinnen! Zunächst einmal müssen wir die WM-Quali schaffen. Sollten wir dann bei der WM sein, möchten wir natürlich erfolgreich sein und unser Land so gut es geht repräsentieren. Doch bis dahin gehen wir Schritt für Schritt. Als Kapitän gehe ich voran und versuche in bestimmten Situationen Halt zu geben, auf dem Feld und abseits des Feldes. Das hat in Chemnitz schon ganz gut funktioniert.

Du hast im Kader der Nationalmannschaft viele Talente um dich herum. Was sagst du zur Nominierung der beiden Spieler Robin Amaize und Dominic Lockhart, die genau wie du, in hessischen Basketballvereinen groß geworden sind?
Ich bin jetzt 29 Jahre jung und es ist sehr gut zu sehen, dass viele gute Spieler mit viel Potenzial nachkommen. Robin und Dominic sind in der BBL schon etabliert, haben wichtige Rollen und bekommen viele Minuten. Dass beide aus Hessen kommen, zeigt, dass dort gute Nachwuchsarbeit gemacht wird. Da ist man dann schon ein bisschen stolz.

Im Sommer 2017 bist du zum ersten Mal Vater geworden. Was hat sich in deinem Leben seit der Geburt deiner Tochter verändert?
Robin: Es ist einfach wunderschön die Kleine zu haben. Das Leben ist völlig anders jetzt, ein kompletter Turnaround. Man trägt ganz viel Verantwortung für einen neuen Menschen, man hat sein Augenmerk immer auf der Kleinen, die schon sehr bewegungsfreudig ist. Ich freue mich jede Sekunde über sie.

Robin, vielen Dank für deine Zeit. Viel Erfolg für deine weitere sportliche und private Zukunft!

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