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HBV-Verbandstag setzt Zeichen für die Zukunft des Basket­balls in Hessen

Konti­nuität und Erneuerung: HBV-Verbandstag setzt Zeichen für die Zukunft des Basket­balls in Hessen
Präsident Michael Rüspeler einstimmig im Amt bestätigt — Struk­tur­reform verschlankt das Präsidium ab dem Frühjahr 2027 auf fünf Posten — langjäh­riger Vizeprä­sident Gerhard Czwikla mit der Verdienst­nadel in Gold geehrt

Der Verbandstag des Hessi­schen Basketball Verbandes (HBV) ist in einer ausge­sprochen harmo­ni­schen Atmosphäre zu Ende gegangen und hat dabei eine Reihe richtungs­wei­sender Beschlüsse gefasst. Im Mittel­punkt standen die Bestä­tigung der Führungs­spitze, ein bedeut­samer Wechsel im Finanz­be­reich sowie eine weitrei­chende Struk­tur­reform, die das Präsidium künftig schlanker und handlungs­fä­higer aufstellt.
Michael Rüspeler wurde von den Delegierten als Präsident des HBV einstimmig in seinem Amt bestätigt. Das klare Votum der Mitglieds­vereine unter­streicht das Vertrauen in seine Arbeit und gibt dem Verband Rückenwind für die kommenden Jahre. Ebenfalls ohne Gegen­stimmen im Amt bestätigt wurden Karin Arndt als Vizeprä­si­dentin Spiel­be­trieb, Birte Schaake als Vizeprä­si­dentin Leistungs­sport sowie Thorsten Herrmann als Vizeprä­sident Sportentwicklung.
Präsidium des HBV nach dem Verbandstag:
Präsident: Michael Rüspeler (wieder­ge­wählt)
VP Finanzen: Dr. Stefan Ihringer, BC Darmstadt (neu)
VP Spiel­be­trieb: Karin Arndt (wieder­ge­wählt)
VP Leistungs­sport: Birte Schaake (wieder­ge­wählt)
VP Sport­ent­wicklung: Thorsten Herrmann (wieder­ge­wählt)
VP Jugend: Marion Kühn (gewählt von der Jugendvertretung)
Beson­derer Anlass zur Würdigung bot der Abschied von Gerhard Czwikla, der das Amt des Vizeprä­si­denten Finanzen nach beein­dru­ckenden 15 Jahren nieder­legte. In Anerkennung seines außer­ge­wöhn­lichen Engage­ments und seiner Verdienste um den hessi­schen Basketball wurde Czwikla mit der Verdienst­nadel in Gold ausge­zeichnet. Sein Nachfolger im Finanz­ressort ist Dr. Stefan Ihringer, Vorsit­zender des BC Darmstadt, der seine umfang­reiche Erfahrung nun in den Dienst des Gesamt­ver­bandes stellt.
„15 Jahre Engagement, Verläss­lichkeit und finan­zielle Weitsicht — Gerhard Czwikla hat den HBV geprägt. Die Verdienst­nadel in Gold ist ein verdienter Dank.”
Neben den perso­nellen Entschei­dungen prägte die Struk­tur­de­batte den Verlauf des Verbands­tages. Die Delegierten beschlossen, das Präsidium innerhalb eines Jahres von bisher sieben auf künftig fünf Posten zu verkleinern. Diese Verschlankung soll Entschei­dungswege verkürzen, die Handlungs­fä­higkeit stärken und ehren­amt­liches Engagement dort konzen­trieren, wo es die größte Wirkung erzielt.
Ein weiterer Meilen­stein in der Moder­ni­sierung des Verbandes ist die Einführung des Lastschrift­ver­fahrens für Mitglieds­bei­träge, Gebühren und Strafen. Die Umstellung verein­facht Verwal­tungs­ab­läufe spürbar und entlastet Vereine und Verband gleicher­maßen von bürokra­ti­schem Aufwand.
Intensiv disku­tiert wurde zudem die Ausbil­dungs­si­tuation im Schieds­rich­ter­wesen. Die Delegierten sprachen sich dafür aus, die Ausbil­dungs­ka­pa­zi­täten in unter­schied­lichen Lizenz­ka­te­gorien weiter auszu­bauen, um dem steigenden Bedarf an quali­fi­zierten Unpar­tei­ischen in allen Spiel­klassen dauerhaft gerecht zu werden.
Insgesamt vermit­telte der Verbandstag das Bild eines Verbandes, der mit Geschlos­senheit und klarem Blick nach vorne agiert. Die getrof­fenen Beschlüsse zur Struk­tur­reform, die Konti­nuität im Führungsteam und die Bereit­schaft zur verwal­tungs­tech­ni­schen Moder­ni­sierung schaffen eine solide Grundlage — für weitere erfolg­reiche Zeiten des Basket­balls in Hessen.
Bilder: Ebi Spissinger
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